[PDF] Achill in Vietnam. Kampftrauma und Persönlichkeitsverlust KOSTENLOS DOWNLOAD
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Pressestimmen
»Ein nachhaltig beeindruckendes; hochinteressantes und wichtiges Buch.« (Reinhold Heckmann; ekz-informationsdienst)
Der Verlag über das Buch
Krieg als eine fortdauernde individuelle PathologieIn diesem bemerkenswerten Buch untersucht der amerikanische Psychiater Jonathan Shay die seelischen Verwüstungen; die der moderne Krieg im Menschen anrichtet; indem er die Aussagen seiner Patienten mit denen in Homers Ilias vergleicht. Seine Patienten sind ehemalige Vietnamkámpfer; die an schweren posttraumatischen Störungen leiden; die Ilias beschreibt; wie der Krieger Achill aus Trauer über den Tod seines Freundes Patroklos »zum Berserker« wird. Wie entsteht ein Verhalten; das den modernen Soldaten wie den historischen Krieger die zivilisatorischen Hüllen abstreifen láßt? Wie kommt es; daß es ihm nach Beendigung der kriegerischen Ausnahmesituation oft unmöglich ist; sich wieder in »normalen Verháltnissen« zurechtzufinden? Für Shay hat das posttraumatische Syndrom seine Ursache in der Regel nicht so sehr im grausigen Kriegsgeschehen selbst; sondern in einer Art moralischer Entgrenzung; die der Soldat erlebt; wenn zudem seiner sittlichen Wertordnung zuwidergehandelt wird; wenn das verletzt wird; was - ungeachtet kriegsbedingter Gewalt - »recht ist«. Die Verletzung dessen; was »recht ist«; scheint die Verletzung einer Grenze zu bedeuten; die nötig wáre; damit der Soldat seine psychische Verbindung zu einem Status außerhalb des Krieges nicht verliert. »Schwere psychische Scháden haben ihren Ursprung in der Zerstörung des Vertrauens; und sie führen zur Zerstörung der Fáhigkeit zu vertrauen«; schreibt Shay. Die weiteren Folgen: zwanghafte Wiederholung des traumatisierenden Erlebnisses im Schlaf- und Wachzustand; stark herabgesetzte psychische Belastbarkeit; Verlust jeden Interesses an der Welt schlechthin. Jonathan Shays kluges; einfühlsames Buch zeigt; daß Krieg eine fortdauernde individuelle Pathologie sein kann; es zeigt; daß die dabei durchlaufene psychische Transformation universell ist; den klassischen Krieger mit dem modernen Soldaten verbindet; und es zeigt nicht zuletzt; welch permanente Zerstörungen der Krieg in jedem Zeitalter hervorruft.
Alle Produktbeschreibungen
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»Ein nachhaltig beeindruckendes; hochinteressantes und wichtiges Buch.« (Reinhold Heckmann; ekz-informationsdienst)
Der Verlag über das Buch
Krieg als eine fortdauernde individuelle PathologieIn diesem bemerkenswerten Buch untersucht der amerikanische Psychiater Jonathan Shay die seelischen Verwüstungen; die der moderne Krieg im Menschen anrichtet; indem er die Aussagen seiner Patienten mit denen in Homers Ilias vergleicht. Seine Patienten sind ehemalige Vietnamkámpfer; die an schweren posttraumatischen Störungen leiden; die Ilias beschreibt; wie der Krieger Achill aus Trauer über den Tod seines Freundes Patroklos »zum Berserker« wird. Wie entsteht ein Verhalten; das den modernen Soldaten wie den historischen Krieger die zivilisatorischen Hüllen abstreifen láßt? Wie kommt es; daß es ihm nach Beendigung der kriegerischen Ausnahmesituation oft unmöglich ist; sich wieder in »normalen Verháltnissen« zurechtzufinden? Für Shay hat das posttraumatische Syndrom seine Ursache in der Regel nicht so sehr im grausigen Kriegsgeschehen selbst; sondern in einer Art moralischer Entgrenzung; die der Soldat erlebt; wenn zudem seiner sittlichen Wertordnung zuwidergehandelt wird; wenn das verletzt wird; was - ungeachtet kriegsbedingter Gewalt - »recht ist«. Die Verletzung dessen; was »recht ist«; scheint die Verletzung einer Grenze zu bedeuten; die nötig wáre; damit der Soldat seine psychische Verbindung zu einem Status außerhalb des Krieges nicht verliert. »Schwere psychische Scháden haben ihren Ursprung in der Zerstörung des Vertrauens; und sie führen zur Zerstörung der Fáhigkeit zu vertrauen«; schreibt Shay. Die weiteren Folgen: zwanghafte Wiederholung des traumatisierenden Erlebnisses im Schlaf- und Wachzustand; stark herabgesetzte psychische Belastbarkeit; Verlust jeden Interesses an der Welt schlechthin. Jonathan Shays kluges; einfühlsames Buch zeigt; daß Krieg eine fortdauernde individuelle Pathologie sein kann; es zeigt; daß die dabei durchlaufene psychische Transformation universell ist; den klassischen Krieger mit dem modernen Soldaten verbindet; und es zeigt nicht zuletzt; welch permanente Zerstörungen der Krieg in jedem Zeitalter hervorruft.
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